Buchenwälder sind die verbreitetsten Waldtypen in Deutschland. Auf basischen Böden, d.h. über Gesteinen wie z.B. Kalk, Basalt oder Diabas, gehört der Waldmeister-Buchenwald in seinen verschiedenen Ausprägungen an vielen Standorten zur potentiell natürlichen Vegetation: Er würde dort wachsen, wenn es keinerlei Einfluss des Menschen gegeben hätte. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist die dominierende Baumart in diesem Lebensraum, aber auch weitere Baumarten wie Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Esche (Fraxinus excelsior) oder die Eichen (Quercus robur und Q. petraea) und Traubeneiche (Quercus petraea) sind beigemischt.
Die basenreichen Buchenwälder sind krautreich und treten an basen- bis kalkreichen frischen bis feuchten Standorten auf. In den höheren Lagen werden sie als Bergmischwälder neben der Buche von Fichte und Tanne geprägt. Oft ist der Waldtyp reich an Arten, die im Frühjahr vor oder kurz nach dem Laubaustrieb einen bunten Blütenteppich bilden.
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